Der Magnetmotor funktioniert – doch die Welt will ihn nicht haben

 

Ein Magnetmotor läuft mit gespeicherter Energie, kein Aufladen, kein Nachtanken, einfach die Bremse lösen und laufen lassen.

 

In einem Kraftfahrzeug verbaut würde der Magnetmotor einen Generator antreiben, der elektrischen Strom produziert und in Batterien einspeist. Ansonsten wäre das Fahrzeug ein ganz normales Elektrofahrzeug, wie es derzeit von der Kfz-Industrie in Serie hergestellt wird. Solche Fahrzeuge haben keine Abgas- und Feinstaubemissionen und eine geringe Geräuschentwicklung, jedoch eine unendliche Reichweite. Man müsste niemals tanken.

 

Der Magnetmotor in jedem Haushalt.

Als Stromgenerator für den Haushalt könnte der Magnetmotor Unabhängigkeit von einem Energieversorgungsunternehmen bedeuten. Doch genau da liegt der Hase im Pfeffer. Das ist nicht gewollt. „Wo soll man denn da den Zähler anschließen?“ fragte Thomas Alva Edison Nikola Tesla, als der eine ganz andere Lösung für die Versorgung der Welt mit elektrischem Strom vorstellte.

Edison war Geschäftsmann. Genau wie damals werden noch heute solche technischen Lösungen mit allen Mitteln unterdrückt. Die Menschheit soll in Abhängigkeit gehalten werden und einige wenige sollen daran reich werden. Das ist der Plan. Und der hat einen gewissen Preis. Umweltschädigungen, Rohstoffausbeutung, Sklaverei, Armut und Krieg sind nur ein paar Beispiele als Folge dieses Denkens. Der Preis ist zu hoch. Viel zu hoch. Der Magnetmotor wäre eine Revolution.

 

Eine alte Idee. Lülings Magnetmotor

 

Ein sehr gutes Beispiel für den Werdegang eines Magnetmotors sehen wir am Beispiel des Schleswig-Holsteinischen Maschinenbauers Friedrich Lüling, der im Jahre 1954 einen voll funktionsfähigen Magnetmotor gebaut hat. Doch diese Erfindung wurde damals abgelehnt und bekämpft, so dass sie nie die Welt erobern konnte. Zu der Zeit gab es relativ schwache Magnete aus Ferrit. Heute gibt es Supermagnete aus „Seltenen Erden“, dem sogenannten Neodym.

 

Das Ungleichgewicht zwischen Abstoßung und Anziehung.

 

Der Gedanke mit Magnetmotoren Alternativen zu schaffen ist nie untergegangen. Immer wieder schaffen es private Forscher und Tüftler einen funktionierenden Magnetmotor zu bauen. Wie z. B. Troy Reed, Mike Brady und Muammer Yildiz, um nur drei zu erwähnen. Die treibende Kraft ist dabei Magnetismus, wobei die Kunst darin besteht, abstoßende und anziehende Kräfte so auszunutzen, dass man durch eine bestimmte Anordnung eine Drehbewegung bekommt.

 

Abschirmung oder Umleitung

Ein Permanentmagnet besitzt immer zwei Pole, Nordpol und Südpol. Das Magnetfeld breitet sich im Luftraum pilzförmig bzw. kugelförmig aus, wobei die Magnetfeldlinien gekrümmt, ausgehend von Nord nach Süd verlaufen. Für eine Drehbewegung benötigt man also die abstoßenden Eigenschaften der Magnetkraft durch zwei gleichnamige Pole, die sich gegenüberstehen.

Da jedoch immer auch der Gegenpol mit gleicher Kraft auch anziehend wirkt, muss für eine Drehbewegung ein Pol im richtigen Moment geschwächt sein. Dies erreicht man mit Eisen oder Ferrit. Ein Magnetfeld möchte sich in Eisen zurückziehen. Man kann deshalb von einer Art Abschirmung eines Pols sprechen.

 

Grundlagen und Herstellung des Magnetmotors.

Ein Permanentmagnet kann aus ferromagnetischen Metallen in Pulverform hergestellt werden. Cobalt, Nickel und Eisen sind ferromagnetisch. Legierungen bestehend aus Neodym, Eisen und Bor können für die Herstellung besonders starker Magnete verwendet werden. Die Magnetisierung wird während des Pressens in eine Form mit einem extrem starken Magnetfeld aufgebracht, das mit einem Elektromagneten erzeugt wird. Anschließend wird der Pressling mit über 1000 Grad Celsius gesintert.

Energieaufwand ist nicht nur bei der Herstellung relativ groß, sondern auch bei der Rohstoffgewinnung nicht unerheblich. Dennoch stehen diesem Ressourcenaufwand für den Vergleich nur die Ölindustrie und der Verbrennungsmotor gegenüber. Sowohl ökologisch, als auch ökonomisch bedeutet der Magnetmotor ein Segen für die Menschheit.

 

Hier klicken und Bauanleitung Sichern!